Energie

Windturbinenbauer
Nordex strotzt vor Zuversicht

Angesichts florierender Auslandsgeschäfte ist der Windturbinenbauer Nordex zuversichtlich. 2013 verbuchte das Unternehmen wieder einen Überschuss. Die Förderkürzungen der Regierung sorgen Nordex wenig.
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FrankfurtDer Windturbinenbauer Nordex strotzt angesichts florierender Auslandsgeschäfte und prall gefüllter Orderbücher vor Zuversicht. Erstmals seit 2010 verbuchte Nordex im vergangenen Jahr einen Überschuss. „Wir sind sehr zufrieden, wie das Jahr gelaufen ist und können bereits sagen, dass wir einen Nettogewinn schreiben werden“, sagte Finanzvorstand Bernard Schäferbarthold am Dienstag.

Auch für die Zukunft ist der Manager zuversichtlich und lässt sich von den geplanten Förderkürzungen der Bundesregierung nicht bange machen. Im laufenden Jahr traue er Nordex erneut einen Auftragseingang auf Rekordhöhe von 1,4 bis 1,5 Milliarden Euro wie im Vorjahr zu.

2015 rechnet Schäferbarthold wegen der geplanten Förderkürzungen auf dem Heimatmarkt zwar mit einem deutlichen Rückgang der Nachfrage ebenso wie in den USA, wo ebenfalls Vergünstigungen auslaufen. „Das wird aber durch andere Märkte wie Großbritannien, Irland und Skandinavien sowie der Türkei, Frankreich und Südafrika ausgeglichen.“ Dann will Nordex sein Umsatzziel von 1,5 Milliarden Euro erreichen ebenso wie eine operative Umsatzrendite (Ebit-Marge) von fünf Prozent.

Für 2013 hatte der Vorstand bei einem Umsatz von 1,3 bis 1,4 Milliarden Euro eine Ebit-Marge von 2,5 bis 3,5 Prozent avisiert. Das wäre im besten Fall ein Ebit von 49 (Vorjahr: minus 61) Millionen Euro.

Nordex ächzte seit Jahren wie die Wettbewerber Repower mit der Konzernmutter Suzlon und Vestas unter Überkapazitäten und dem Preisverfall. Das Unternehmen steuerte aber mit Kostensenkungen gegen und schloss Fertigungen in China und den USA.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Windturbinenbauer: Nordex strotzt vor Zuversicht"

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  • Für Nordex wird das Jahr 2014 ein Verlustjahr und nächstes Jahr steht die Insolvenz ins Haus!
    Die sog. Erneuerbare Energiebranche basiert nämlich auf staatlichen Subventionen und nicht auf der freien Marktwirtchaft! Alle Länder dieser Welt werden ihre Subventionen für die sog. Erneuerbaren Energien in Zukunft auslaufen lassen. Diese Subventionsspielereien werden die Länder, wie Deutschland mit diesen EEG-zwangsabgaben Gesetz nicht mehr durchziehen.

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