Exklusivstudie Investor-Relations-Arbeit
RWE informiert am besten

Entscheidender aber sind die Veränderungen auf dem Kapitalmarkt selbst, der unübersichtlicher geworden ist: Hedge-Fonds und so genannte Activist Shareholders - auch "Schreihälse" genannt - setzen Unternehmen mit aggressiven Forderungen zu. Die Folge: IR-Manager müssen den Finanzmarkt und die Entwicklung der Aktionärsstruktur intensiver beobachten und auf die Anforderungen unterschiedlicher Investorentypen eingehen.

Angelsächsischer Fondsmanager, deutscher Analyst, amerikanischer Hedge-Fonds-Manager - "jeder fragt anders, man muss wissen, wer und was hinter den Fragen steckt", sagt Bommer. Unternehmen wie RWE legen daher detaillierte Investorenprofile an, analysieren, wer zu den meinungsbildenden Akteuren an der Börse gehört, und kennen die Ansprechpartner bei den wichtigsten institutionellen Investoren genau.

In der Kommunikation zählen persönliche Treffen zwischen einzelnen Analysten oder Investoren und der Unternehmensführung, auch um damit Offenheit zu demonstrieren und Glaubwürdigkeit zu stärken. "Trotz Internet ist das Eins-zu-eins-Gespräch noch immer am wichtigsten", sagt Ingo Alphéus, IR-Manager bei RWE. Dies beobachtet auch Hana von der IIRG: "Analysten schätzen nicht nur das Gespräch mit dem Vorstand, sondern auch mit Bereichsleitern." Die Forderung nach kurzen Drähten hat die Arbeit von Topmanagern verändert: BASF-Chef Jürgen Hambrecht widmet bereits ein Viertel seiner Arbeitszeit Roadshows und Investorenkontakten.

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