240 Millionen Euro müssen insgesamt eingespart werden
Condor-Tarifgespräche bislang ohne Ergebniss

Bei den Tarifgesprächen für das Kabinenpersonal der verlustreichen Fluggesellschaft Condor hat sich noch keine Einigung abgezeichnet.

HB FRANKFURT. Die am Dienstag ohne Ergebnisse vertagten Verhandlungen würden am Donnerstag fortgesetzt, sagte ein Sprecher des Touristikkonzerns Thomas Cook am Mittwoch. „Das geht hier nicht voran“, hieß es dazu aus Verhandlungskreisen. Es lägen noch keine Zwischenergebnisse vor. Für das Kabinenpersonal verhandeln die Gewerkschaften Verdi sowie die Unabhängige Flugbegleiter-Organisation (UFO).

Europas zweitgrößter Touristikkonzern Thomas Cook hatte bei Condor 45 Prozent geringere Personalkosten durch 30 Prozent Mehrarbeit und 15 Prozent Gehaltsverzicht gefordert. Andernfalls müsse die Condor-Flotte stärker verkleinert werden als vorgesehen, hatte Cook-Vorstandschef Wolfgang Beeser kürzlich in einem Zeitungsinterview gesagt. Cook will bei Condor insgesamt 240 Millionen Euro sparen, davon ein Drittel beim Personal. Die Touristik-Tochter von Lufthansa und KarstadtQuelle hatte 2002/2003 unter anderem durch Condor einen Rekordverlust von 251 Millionen Euro ausgewiesen.

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