A400M-Absturz
Hinweise auf Softwareprobleme verdichten sich

Die Ursache für den Absturz des Militärtransporters Airbus A400M scheint gefunden. Drei der vier Triebwerke seien eingefroren, teilte Airbus mit. Die Untersuchungen der spanischen Behörden dauern allerdings noch an.

MünchenSoftwareprobleme bei drei von vier Triebwerken haben nach bisherigen Erkenntnissen den Absturz eines Militärtransporters Airbus A400M vor gut drei Wochen verursacht. Die Auswertung der Daten- und Stimmenrekorder aus dem Wrack habe ergeben, „dass nach dem Start die Triebwerke 1, 2 und 3 „eingefroren“ sind“, schreibt Airbus in einer Mitteilung vom Mittwoch.

Auf Versuche der Besatzung, die Einstellungen für den Antrieb wieder in den Normalzustand zu versetzen, hätten die Triebwerke nicht reagiert. Medienberichten zufolge dürften Fehler bei Tests an den Triebwerken und der Steuerungssoftware am Boden in Sevilla vor dem Flug das Unglück verursacht haben. Airbus äußerte sich dazu nicht.

 
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