Aderlass im Top-Management
Puma-Aktionäre kritisieren die Personalpolitik

Als „unprofessionell“ und „der Puma SE nicht würdig“ kritisierten die Aktionäre des Sportartikelherstellers die Vorgehensweise des Verwaltungsrats. Gleich mehrere wichtige Posten im Top-Management sind aktuell unbesetzt.

HerzogenaurachAuf der Hauptversammlung des Sportartikelherstellers Puma haben Aktionärsvertreter die derzeitigen Vakanzen im Top-Management scharf kritisiert. „Das ist keine Personalpolitik, die ein erfolgreiches Unternehmen auszeichnet. Was hier vom Verwaltungsrat abgeliefert wurde, war unprofessionell und der Puma SE nicht würdig“, schimpfte Gerhard Jäger von der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger am Dienstag in Herzogenaurach. Neben dem Vorstandssessel sind bei den Franken derzeit zwei weitere der insgesamt fünf geschäftsführenden Direktorenposten - den Vorständen in einer SE - nicht besetzt.

Auch Roland Klose von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz bemängelte die „Personalrevolution“; so ein Aderlass sei selten gut für ein Unternehmen. Den beiden Aktionärsvertretern stieß...

 
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