Adidas in Russland
Rubelverfall belastet Bilanz

PremiumEiner der wichtigsten Märkte entwickelt sich für das deutsche Unternehmen vom Umsatzbringer zum Problemfall.

MoskauZuversichtlich und optimistisch, so blickte Adidas im Frühjahr 2014 in die Zukunft – und zwar im Hinblick auf den russischen Markt. Schließlich standen die Olympischen Winterspiele in Sotschi vor der Tür, und der Sportartikelhersteller hatte die Konkurrenz in Russland weit hinter sich gelassen. So überraschte es kaum, dass die Herzogenauracher im September ein Umsatzplus von 18 Prozent für die ersten drei Quartale in Russland hinlegten. Doch die guten Umsätze – wohlgemerkt in Rubel erwirtschaftet – waren das eine, die Politik des Kremls, die Russland in der Ukraine-Krise ins wirtschaftliche Abseits manövriert hatte, das andere. Die Sanktionen gepaart mit dem...

 
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