Air Berlin in der Krise
Droht der Abflug von der Börse?

PremiumAir Berlin kommt nicht aus den roten Zahlen. Großinvestor Etihad favorisiert neuerdings einen Rückzug vom Aktienmarkt. Der nächste Schritt könnte dann ein enger Verbund mit der Krisen-Airline Alitalia sein.

FrankfurtStefan Pichler ist für einen Vorstandschef bisweilen überraschend direkt. Als sich der 58-jährige Air-Berlin-Lenker jüngst nach einer Betriebsversammlung verabschiedete, überraschte er seine Mitarbeiter mit dem Geständnis: „Ich muss jetzt nach Abu Dhabi, Geld auftreiben.“ Dort – am Persischen Golf – sitzt Etihad, der größte Aktionär seiner angeschlagenen Fluggesellschaft.

Deutschlands zweitgrößte Airline kommt einfach nicht aus der Verlustzone. Nach einem Fehlbetrag von fast 300 Millionen Euro 2014 wird ein ähnlicher Betrag wohl auch für 2015 in den Büchern stehen. Deshalb diskutieren die Großaktionäre nach Informationen des Handelsblatts neuerdings einen radikalen Schritt: ein Delisting, den Rückzug von der Börse.

Jenseits des...

 
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