Aldiana könnte verkauft werden
Thomas Cook denkt über Börsengang nach

Der Touristikkonzern Thomas Cook spielt mit dem Gedanken, an die Börse zu gehen. Doch zunächst müsse die Sanierung abgeschlossen sein, sagte Finanzvorstand Heuberg.

HB BERLIN. Der Reiseveranstalter Thomas Cook könnte bald zu einer Aktiengesellschaft werden. «Ein Börsengang könnte für die Gesellschaft in zwei bis drei Jahren eine Option sein, sich schrittweise aus dem Unternehmen zurückzuziehen«, sagte Finanzchef Heinz-Ludger Heuberg der »Welt am Sonntag«. Neben der Bereitschaft der beiden Teilhaber, sei der Abschluss der Sanierung Bedingung für den Gang an die Börse.

Lufthansa und KarstadtQuelle, denen das Unternehmen je zur Hälfte gehört, haben den Angaben zufolge bereits ihre Bereitschaft signalisiert. Der zweitgrößte europäische Reiseveranstalter erzielte 2004 erstmals wieder ein Umsatzwachstum. Allerdings steckt Thomas Cook immer noch tief in den roten Zahlen.

Zur Sanierung will sich die Konzernspitze von unerwünschten Unternehmensbeteiligungen trennen. Erst vor wenigen Tagen hatte das »Handelsblatt« über einen möglichen Verkauf des defizitären Ferienclub-Betreibers Aldiana an einen US-Investor berichtet. Die Veräußerung von verlustreichen Konzernteilen könne der Beginn eines Sanierungsprozesses sein, der zu einem vollständigen Verkauf von Thomas Cook führt, so die Einschätzung von Branchenexperten.

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