Angeblich Börsengang bis 2006 geplant
Mehdorn: Wir planen keine Volksaktie

Bei einer möglichen Privatisierung der Deutschen Bahn werden nach Einschätzung von Bahn-Chef Hartmut Mehdorn Privatanleger kaum zu Zuge kommen.

HB BERLIN. „Es ist klar, dass wir keine Volksaktie werden“, sagte Mehdorn am Freitag in Berlin. Über Details eines Börsengangs spreche das Unternehmen nicht, es sei die Aufgabe des Vorstandes den Konzern zu sanieren. „Wir werden im Jahr 2004 profitabel sein und nachhaltig bleiben“, ergänzte er. Die Arbeitsgemeinschaft der Bundesregierung zum Börsengang der Bahn werde im Herbst ihre Empfehlung abgeben.

Das Bundesverkehrsministerium hatte am Donnerstag das Ziel der Regierung bekräftigt, die Bahn an die Börse bringen zu wollen. Eine Entscheidung über einen Zeitpunkt sei indes noch nicht gefallen. Aus Unternehmenskreisen hatte es zuletzt geheißen, die Bahn strebe einen Börsengang bis Anfang 2006 an, auch um das Thema aus dem Bundestagswahlkampf herauszuhalten.

Nach der Lufthansa, Deutscher Telekom und Deutscher Post ist die Bahn der größte noch zu privatisierende deutsche Staatskonzern. Über dessen Börsengang wird seit langem nachgedacht. Den Konzern drücken Image- und Ertragsprobleme.

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