Angebot von Adecco
Verbliebene DIS-Aktionäre sollen weniger bekommen

Die Schweizer Zeitarbeitsfirma Adecco bietet den übrigen Aktionären des Personaldienstleisters DIS eine geringere Abfindung als sie für die Übernahme der Mehrheit bezahlt hatte.

HB DÜSSELDORF. Die deutsche Adecco Germany Holding biete den DIS-Aktionären 55,80 Euro je Stückaktie, um das Unternehmen dann von der Börse zu nehmen, teilte DIS am Dienstagabend in Düsseldorf mit. Mitte Februar hatte Adecco ihr Übernahmeangebot um vier Euro auf 58,50 Euro erhöht, um sich 75 Prozent der Anteile von den bisherigen Großaktionären zu sichern. Inzwischen hält sie 82,6 Prozent an DIS. Die im SDax notierte DIS-Aktie lag am Mittwoch mit 65 Euro aber deutlich über dem Gebot.

Zu Jahresbeginn hatte Adecco zunächst 29 Prozent von der DIS-Gründerfamilie Paulmann und weitere zehn Prozent für 54,50 Euro je Aktie erworben. Der schwäbische Maschinenbauer Voith sowie die Jupiter Asset Management hatten dies als zu niedrig eingestuft und sich erst nach einer Erhöhung auf 58,50 Euro je Aktie von ihren Anteilen getrennt. Adecco will DIS von der Börse nehmen, um die Kosten des Listing im SDax, dem Index für kleine Werte, zu sparen und ein Doppellisting von Mutter und Tochter zu vermeiden.

DIS-Finanzvorstand Dominik de Daniel wurde am Montag zum Finanzchef von Adecco berufen. Sein Nachfolger bei der DIS ist der bisherige Finanzgeschäftsführer der Adecco Personaldienstleistungen GmbH, Sven Pfeifer.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%