Angebote von Discountern werden häufiger genutzt
Deutsche geben weniger für Kleidung aus

Beim Kauf von Kleidung und Schuhen achten die Deutschen immer mehr auf den Preis. Im ersten Halbjahr gaben sie rund 5 Prozent weniger aus, ohne dass sich die gekaufte Menge geändert hat. Das berichtete die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) am Donnerstag.

HB NÜRNBERG. Von der allgemeinen Sparstimmung hätten so einzig die Billiganbieter profitiert. „Die Deutschen nutzten Preis- und Rabattaktionen und griffen häufiger als früher beim Discounter zu“, heißt es.

Insgesamt wurden den Angaben zu Folge im ersten Halbjahr für 18,7 Mrd. Euro Kleidung, Wäsche, Strumpfwaren, Schuhe, Lederwaren, Haus- und Heimtextilien gekauft. In den ersten sechs Monaten 2002 seien noch 19,7 Mrd. Euro in den Gesamtmarkt Textil geflossen. Bei Damenbekleidung lag der Umsatzrückgang bei fünf Prozent. Bei Herrenbekleidung gingen die Verkaufserlöse um knapp sieben Prozent zurück. Für das Textilpanel wurden monatlich rund 16 800 Personen detailliert über ihre Einkäufe im Bereich Bekleidung und Textil befragt.

Sportliche Kleidung stand bei Frauen wie Männern hoch in der Gunst. Zu den Favoriten zählten im Jahrhundertsommer vor allem T- Shirts und Tops. Sehr beliebt waren auch Cargo-Hosen und Jeans. Bei Schuhen fragten Frauen vor allem nach trendigen Turnschuhen. Männer interessierten sich vor allem für Sneakers und sportliche Straßenschuhe.

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