Aufsichtsratssitzung
Suche nach neuem BER-Chef dauert länger

Flughafen-Chef Rainer Schwarz soll abgelöst werden - doch wer sein Nachfolger wird, ist weiterhin unklar. Eins steht aber fest: Je länger die Suche dauert, desto höher wird der Preis für einen neuen Geschäftsführer.
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BerlinDer Aufsichtsrat der Berliner Flughafengesellschaft wird in Sondersitzung am Mittwoch keinen neuen Geschäftsführer präsentieren. Das erfuhr das Handelsblatt (Dienstagausgabe) aus Kreisen der Bundesregierung. „Es gibt Gespräche über die Nachfolge von Geschäftsführer Rainer Schwarz“, hieß es. „Diese werden in Ruhe geführt und sind nicht darauf angelegt, bis Mittwoch jemanden zu finden“, hieß es. Fest stehe indes, dass Schwarz abgelöst werde und der Brandenburgische Ministerpräsident Matthias Platzeck den Aufsichtsratsvorsitz von Klaus Wowereit übernehme, wie es weiter im Bund hieß.

Auch in der Luftverkehrswirtschaft wird mit einer späteren Nachfolge von Schwarz gerechnet. „Die Preise für einen neuen Geschäftsführer steigen, je größer der Zeitdruck ist“, hieß es gestern. Da nach der erneuten Absage des Eröffnungstermin die Bestandsaufnahme über die Lage am Hauptstadtflughafen zentral sei, komme es zunächst auf den technischen Geschäftsführer, Horst Amann, an. Als Favorit für die Nachfolge von Schwarz gilt weiterhin Thomas Weyer, Geschäftsführer am Flughafen München.

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