Ausblick für das gesamte Jahr positiv
Hawesko leidet unter Kaufunlust

Die Hamburger Weinhandelsgruppe Hawesko musste im ersten Halbjahr 2004 Umsatz- und Gewinneinbußen hinnehmen. Für das Gesamtjahr macht sich Hawesko aber keine Sorgen, teilte Vorstand Alexander Margaritoff am Mittwoch mit.

HB HAMBURG. Die Erlöse gingen verglichen mit der Vorjahresperiode um 1,0 Millionen Euro auf 124 Millionen zurück. Wie der Vorstandsvorsitzende Alexander Margiritoff am Mittwoch in Hamburg mitteilte, betrug das Konzernergebnis nach Steuern und Minderheitsanteilen 800 000 Euro nach zuvor 1,2 Millionen. Die Zahlen lägen noch klar in der Bandbreite der Planungen für 2004, berichtete Margaritoff. Hawesko hat 568 Mitarbeiter.

Für das Gesamtjahr macht sich Hawesko dennoch keine Sorgen. Das Unternehmen orientiere sich an dem verlässlichen Erfahrungswert, dass mehr als ein Drittel des Umsatzes und mehr als die Hälfte des Ebit im vierten Quartal eines jeden Geschäftsjahres erzielt werde, sagte der Vorstandsvorsitzende weiter. Deswegen werde auch unverändert mit einer Steigerung von Ebit und Umsatz gerechnet. Negativ auf den Einzelhandel haben sich nach seinen Angaben im zweiten Quartal die konjunkturelle Entwicklung und der verregnete Sommer ausgewirkt.

Die Konsumlaune sei noch nicht wieder zurückgekehrt und der Weinmarkt sei in den ersten sechs Monaten in Deutschland nach GfK-Angaben um 2,6% zurückgegangen, erklärte Margaritoff. Hawesko habe sich aber besser als der Gesamtmarkt geschlagen und Marktanteile gewonnen. Um die Jahresprognose einzuhalten, sei das Unternehmen nicht auf ein „Konjunkturwunder“ angewiesen. Es müsste nur weiterhin zielstrebig und solide gearbeitet werden.

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