Baukonzern
Hochtief verkauft Offshore-Geschäft

Das Offshore-Geschäft von Hochtief läuft gut, dennoch trennt sich der Konzern davon. Der Partner GeoSa übernimmt von nun an das profitable Geschäft. Hochtief setzt künftig auf seine Stärken im klassischen Baugeschäft.
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DüsseldorfDer Baukonzern Hochtief trennt sich von seinem profitablen Offshore-Geschäft mit 500 Mitarbeitern und einem Umsatz von 300 Millionen Euro. Der langjährige Partner GeoSea, eine Tochter der belgischen DEME-Gruppe, erwerbe alle Errichterschiffe und Pontons von Hochtief, wie die Essener am Donnerstag mitteilten. Zum Kaufpreis machte Hochtief keine Angaben, kündigte aber an, der Konzern werde einen positiven Buchgewinn einstreichen.

„In den zurückliegenden Jahren haben wir uns zu einem der führenden Anbieter im deutschen Offshore-Wind-Markt entwickelt. Allerdings hat sich die Ausrichtung des Konzerns verschoben“, begründete Hochtief-Chef Marcelino Fernandez Verdes den Verkauf.

Verdes strukturiert den zur spanischen ACS-Gruppe gehörenden Baukonzern um. Hochtief soll sich vor allem auf seine Stärken im klassischen Baugeschäft besinnen. Im Zuge dieses Umbaus trennt sich der vom spanischen Mutterkonzern entsandte Verdes von zahlreichen Geschäftsbereichen und Mitarbeitern

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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