Baumarktkette
Hornbach wächst

Die Deutschen geben in der Wirtschaftskrise weiterhin Geld für Heim und Garten aus. Die Bau- und Gartenmarktkette Hornbach konnte ihren Umsatz in Deutschland in den Monaten März bis Mai deutlich steigern. Europaweit tut sie sich schwerer.

HB FRANKFURT. Hornbach meldete am Donnerstag für den Dreimonatszeitraum einen Umsatzzuwachs im Inland um 3,1 Prozent. Europaweit legten die Umsätze flächenbereinigt dagegen nur um 1,5 Prozent zu. Durch Neueröffnungen steigerte Hornbach im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2009/10 den Umsatz um 5,4 Prozent auf 819,8 Millionen Euro. Der Konkurrent Praktiker hatte in fast einem Drittel seiner deutschen Baumärkte vorübergehend Kurzarbeit eingeführt.

Der Nettogewinn ging bei Hornbach im ersten Quartal um 19 Prozent auf 37,1 Millionen Euro zurück. Das lag nach Angaben des Unternehmens allerdings daran, dass im vergangenen Jahr Immobilien verkauft wurden. Diese Verkaufserlöse fehlten diesmal. Operativ habe sich das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) um 5,8 Prozent verbessert.

Wegen des Immobilien-Effekts werde das Ebit auch zum Ende des Geschäftsjahres (bis Ende Februar) deutlich zurückgehen, aber über den 2007/08 erwirtschafteten 105,5 Millionen Euro liegen, erklärte das Unternehmen. 2008/09 hatte Hornbach vor Zinsen und Steuern 179 Millionen Euro verdient.

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