Bierhersteller Grolsch
EU-Gericht kippt Millionenstrafe

Der zum Bierriesen SABMiller gehörende niederländische Hersteller Grolsch muss eine von der EU-Kommission verhängte Kartellstrafe von rund 31 Millionen Euro doch nicht bezahlen.
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LuxemburgEin Gericht der Europäischen Union hat am Donnerstag eine millionenschwere Kartellstrafe gegen den niederländischen Bierhersteller Grolsch kassiert, der seit 2008 zum Bier-Riesen SABMiller gehört. Die Richter sahen es nicht als ausreichend erwiesen an, dass Grolsch tatsächlich an den dem Bierproduzenten vorgeworfenen Preisabsprachen auf dem niederländischen Markt beteiligt war und hoben deshalb die von der EU-Kommission verhängte Strafe in Höhe von 31,66 Millionen Euro auf.

Die übrigen Strafen des insgesamt 273 Millionen Euro schweren Kartellfalls bleiben aber erhalten. Die EU-Kommission hatte die niederländischen Bierhersteller Grolsch, Heineken und Bavaria 2007 wegen Preisabsprachen auf dem Heimatmarkt zwischen 1996 und 1999. Die beiden anderen Kartellsünder hatten in der Vergangenheit jeweils Strafreduktionen erhalten. Die Buße für Heineken wurde von 219 auf 198 Millionen Euro, die für Bavaria von 22,8 auf 20,7 reduziert.

Agentur
dapd 
DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur

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