Brauereikonzern
AB Inbev: Bier geht immer

Der Brauereikonzern AB Inbev kann sich über einen gesunden Durst seiner Kunden freuen. Überraschend gute Geschäfte hat der weltgrößte Brauer nämlich gemacht.

HB BRÜSSEL. Der weltgrößte Brauereikonzern AB Inbev hat im ersten Quartal überraschend gute Geschäfte gemacht. Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) stieg auf vergleichbarer Basis um 25,9 Prozent auf 2,79 Mrd. $, wie das Unternehmen am Donnerstag in Brüssel mitteilte. Analysten hatten rund 200 000 Dollar weniger erwartet. In allen Regionen habe das Unternehmen zulegen können. Die Belgier bilanzierten nach der 52 Mrd. Dollar schweren Übernahme der US-Brauerei Anheuser Busch im vergangenen Jahr erstmals in US-Dollar. Rund 40 Prozent des Umsatzes von 8,2 Mrd. Dollar steuerte das Nordamerika-Geschäft bei. Insgesamt stieg der Absatz um 0,9 Prozent auf gut 95 Mio. Hektoliter.

Zudem teilte der Konzern den Verkauf der südkoreanischen Brauerei Oriental Brewery (OB) an die Beteiligungsfirma Kohlberg Kravis & Roberts (KKR) mit. Der Preis liegt bei 1,8 Mrd. Dollar. OB hat zudem die Lizenz, AB Inbev-Marken wie Budweiser, Bud-Ice und Hoegaarden in Südkorea zu vertreiben. Der belgische Konzern sicherte sich die Option, innerhalb von fünf Jahren OB zurückzukaufen. Mit den Einnahmen will AB Inbev seine durch die Anheuser-Übernahme in die Höhe geschnellten Schulden reduzieren.

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