Briefkästen bleiben zuerst in Baden-Württemberg leer
Warnstreiks bei der Post

Kunden der Deutschen Post müssen am Wochenende wegen Warnstreiks im Tarifstreit mit ersten Beeinträchtigungen rechnen.

HB DüSSELDORF. „Morgen bleiben in Baden-Württemberg zahlreiche Briefkästen leer“, kündigte Verdi-Vorstand Rolf Büttner am Freitag an. Auch in der kommenden Woche sei mit Streikaktionen zu rechnen. Zunächst sei nur Baden-Württemberg von den „zeitlich befristeten Streikmaßnahmen“ betroffen, teilte die Gewerkschaft mit.

Hintergrund seien die Verhandlungen für die rund 160 000 Tarifbeschäftigten der Post, hieß es. Verdi fordert vier Prozent mehr Geld und eine Laufzeit von zwölf Monaten. Bislang hat die Post kein Angebot vorgelegt. Die Verhandlungen gehen am 1. und 2. Juni in Münster in die dritte Runde. Wenn es diesmal keinen Durchbruch gebe, sei ein langer Poststreik nicht auszuschließen, sagte Büttner am Freitag. „Wir brauchen ein verhandlungsfähiges Angebot. Das werden wir den Post-Arbeitgebern jetzt ganz deutlich machen.“

Im Juni 2002 hatten sich die Post und Verdi auf einen Tarifvertrag mit einer zweijährigen Laufzeit geeinigt. Dieser legte ab Juni 2002 zunächst eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um 3,5 % und ein Jahr später um weitere 3,2 % fest.

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