Briten verkaufen US-Geschäft für 2,5 Mrd. Dollar - Aktie knickt nach Gewinnwarnung ein
Sainsbury verabschiedet sich aus dem US-Einzelhandel

Den Start hat sich Justin King sicher etwas anders vorgestellt: Der neue Chef der drittgrößten britischen Supermarktkette Sainsbury muss heute seinen Job in der Londoner Firmenzentrale als Krisenmanager antreten.

LONDON. Denn am Freitag hat der Konzern die Investoren mit einer Gewinnwarnung geschockt. Als Befreiungsschlag verkündete der Einzelhandelsriese zugleich, dass Sainsbury seine US-Kette Shaw’s and Star Markets für 2,5 Mrd. $ an die US-amerikanische Albertson-Gruppe verkauft.

Damit verabschiedet sich Sainbury komplett aus den USA. Der größte Teil des Verkaufserlöses soll in den britischen Markt investiert werden, wo Sainsbury seit Jahren einer der Verlierer ist. Der Kurs der Aktie brach zum Wochenausklang in London zunächst um 10 % ein, erholte sich dann wieder etwas.

Die gesamte Strategie des 135 Jahre alten Unternehmens wird nun überprüft, heißt es. Noch Mitte der neunziger Jahre war...

 
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