Container-Flaute
Maersk droht Milliardenverlust

Vor rund einem Jahr war die Welt bei A.P. Møller Maersk noch einigermaßen in Ordnung. Doch der starke Einbruch des Welthandels hat dem Konzern hart zugesetzt. Die Flaute im weltweiten Containergeschäft und gesunkene Ölpreise haben die Dänen tief in die Verlustzone gebracht.
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HB KOPENHAGEN. Wie das Unternehmen mit der größten Containerflotte der Welt am Donnerstag in Kopenhagen mitteilte, wurden in den ersten neun Monaten ein Nettoverlust von 3,9 Mrd. Kronen (524 Mio Euro) eingefahren. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte die auch bei der Öl- und Gasförderung aktive A.P.-Møller-Gruppe einen Gewinn 17,7 Mrd. Kronen erwirtschaftet.

Der Umsatz fiel um 17 Prozent auf 192,9 Mrd. Kronen. Für das gesamte Jahr sei mit einem Verlust von umgerechnet einer Milliarde Dollar (668 Mio Euro) zu rechnen, erklärte Konzernchef Nils Smedegaard Andersen. Dabei gebe es mit Blick auf die Entwicklung von Frachtraten, beim Dollarkurs sowie den Ölpreisen noch erhebliche Unsicherheiten für das vierte Quartal.

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