Premium Containerriese Hamburg Süd Oetkers Steuerspar-Modell

Jahrelang nutzte Oetker die Reederei Hamburg-Süd, um Steuern zu sparen. Der Containerriese diente der Familie im Wirtschaftswunder als lukrative Anlage für ihre üppigen Pudding-Gewinne. Wie die Methode funktionierte.
Schiffe als großes Steuersparmodell. Quelle: dpa
Reederei Hamburg Süd

Schiffe als großes Steuersparmodell.

(Foto: dpa)

HamburgRudolf-August Oetker war in den 1950er-Jahren der größte westdeutsche Reeder. Dabei dienten ihm die Schiffe als großes Steuersparmodell. Die üppigen Wirtschaftswunder-Gewinne aus der Bielefelder Pudding-Fabrik legte der Industrielle in Hamburg an – steuervergünstigt und subventioniert. Raffiniert half er auch anderen Konzernen beim Steuersparen. „Oetker hat das Verschieben von Gewinnen über die Drehscheibe des Schiffbaus mit einer in Westdeutschland sonst unerreichten Virtuosität und Kühnheit praktiziert“, resümierte der „Spiegel“ schon 1957.

 
Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.

Mehr zu: Containerriese Hamburg Süd - Oetkers Steuerspar-Modell

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%