Defizitäres US-Expressgeschäft
Deutsche Post kooperiert mit US-Post

Die Deutsche Post macht sich daran, die Probleme mit ihrer Tochter DHL im defizitären US-Expressgeschäft zu lösen. DHL hat ein Kooperationsabkommen mit der US-Post (U.S. Postal Service) unterzeichnet, wie das Handelsblatt aus Branchenkreisen in den USA erfuhr. Mit an Bord ist noch ein weiterer Partner.

Fedex ist als Luftfrachtpartner der US-Post in den USA ebenfalls mit von der Partie. Die US-Post stellt künftig die Eilsendungen in den USA an Haushalte und Unternehmen zu.

Damit dürfte DHL Express nun vor allem als internationaler Spediteur auftreten und sich aus der Zustellung in der Fläche zurückziehen. Wie viele Arbeitsplätze und Niederlassungen bei DHL von der Kooperation bedroht sind und wegfallen, ist bislang nicht bekannt. DHL beschäftigt 40 000 Mitarbeiter in den USA.

Ein Post-Sprecher wollte die Nachricht nicht kommentieren. Post-Chef Frank Appel will um 14 Uhr eine Lösung für das seit Jahren defizitäre US-Expressgeschäft der Tochter DHL vorstellen. Am Vormittag muss zunächst der Post-Aufsichtsrat dem Kooperationsabkommen zustimmen.

Viele Branchenkenner hatten bereits in den vergangenen Wochen die US-Post als künftigen Partner von DHL genannt. Denn U.S. Postal Service ist als staatliches Postunternehmen überall präsent und sozusagen ein "neutraler" Partner für DHL - im Gegensatz etwa zum Konkurrenten UPS.

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