Delivery Hero und Co.
Das knallharte Geschäft der Lieferdienste

Start-ups haben aus dem Liefern von Essen ein Milliardengeschäft gemacht. Delivery Hero, einer der großen deutschen Player, ist nun an der Börse. Doch das Geschäft ist hart – für Firmen und Fahrer.

BerlinAls Andreas Hartl sich einloggt, dauert es keine 30 Sekunden, bis der erste Auftrag reinkommt. Mehrere Portionen Sushi von einem japanischen Restaurant, 1,6 Kilometer entfernt, in acht Minuten. Der 30-Jährige in leuchtend pinkem Trikot, Helm und großem Rucksack wendet sein Rennrad und tritt in die Pedale. Er wird die Strecke in sechs Minuten schaffen.

Hartl ist in Berlin Auslieferfahrer für Foodora, einer Tochterfirma von Delivery Hero, die Essen bei Restaurants abholen und per Fahrrad zu Kunden nach Hause bringen lässt. Sie erhalten ihre Aufträge per App auf ihre Handys. Alle Foodora-Fahrer sind angestellt, die meisten als Mini- oder...

 
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