Dem Bankrott nahe
US-Post schreibt Milliarden Verluste

Die US-Post steht kurz vor dem Abgrund: Pensionsverpflichtungen und die weiter sinkende Zahl an Briefen lasten schwer auf der Staatsfirma. Über 10.000 Mitarbeiter wurden entlassen. Nun kann nur noch der Staat helfen.
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WashingtonDie Verluste bei der US-Post nehmen immer dramatischere Ausmaße an. Im dritten Geschäftsquartal summierte sich das Minus auf unterm Strich 5,2 Milliarden Dollar (4,2 Milliarden Euro). Im Vorjahreszeitraum von April bis Juni hatte der United States Postal Service 3,1 Milliarden Dollar verloren.

Neben der sinkenden Zahl an Briefen rissen vor allem Pensionsverpflichtungen ein großes Loch in die Bilanz der Staatsfirma. „Wir sind weiterhin zuversichtlich, dass der US-Kongress seinen Teil dazu beitragen wird, den Postal Service wieder auf einen Pfad finanzieller Stabilität zu setzen“, erklärte Postchef Patrick Donahoe am Donnerstag.

Donahoe hatte bereits mehrfach davor gewarnt, dass ohne drastische Einschnitte der Bankrott drohe. Zehntausende Mitarbeiter mussten in den vergangenen Jahren bereits gehen. Nun soll die Post nur noch an fünf statt sechs Tagen ausgeteilt werden. Vor allem aber verlangt Donahoe Entlastungen bei den Pensionskosten. Die Politik muss dem zustimmen.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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