Der große Ausverkauf
Letzter Aufruf für Air Berlin

PremiumKurz vor Ablauf der Abgabefrist liegen mehrere Gebote für die insolvente Fluggesellschaft vor. Mindestens zwei Bieter wollen die gesamte Airline kaufen. Die Entscheidung fällt aber erst nach der Bundestagswahl.

DüsseldorfBeinahe hätten die wild streikenden Piloten in dieser Woche den Investorenwettbewerb um Air Berlin zunichtegemacht. Die gestrichenen Flüge belasteten die ohnehin insolvente Airline mit Millionenkosten. Der Generalbevollmächtigte und Sanierungsexperte Frank Kebekus drohte mit Betriebseinstellung. Dann wäre die Zerschlagung der zweitgrößten Fluggesellschaft des Landes nicht mehr aufzuhalten gewesen. Alle Start- und Landerechte wären unmittelbar an den Flughafenkoordinator zurückgefallen und Air Berlin abgewickelt worden.

Dabei werden Kebekus, Vorstandschef Thomas Winkelmann und dem vom Gericht eingesetzten Sachwalter Lucas Flöther an diesem Freitag rund ein halbes Dutzend Übernahmevorschläge auf dem Tisch liegen. Die mit dem höchsten Preisschild dürften aber keineswegs als Sieger aus...

 
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