Drohender Arbeitskampf
Bahn will Lokführer nicht abstimmen lassen

Die Deutsche Bahn AG will nun auch die laufende Urabstimmung der Gewerkschaft der Lokführer (GdL) gerichtlich verbieten lassen. Das Votum sollen die Mitglieder über einen unbefristeten Streik entscheiden. Das sieht die Bahn als rechtswidrig an.

HB MAINZ. Wie das Arbeitsgericht Mainz am Freitag berichtete, hat der Konzern seinen Antrag auf Einstweilige Verfügung inzwischen erweitert. Bislang hatte die Bahn vor dem Mainzer Arbeitsgericht lediglich den drohenden Streik der Lokführer verbieten lassen wollen.

Das Unternehmen sieht den Arbeitskampf als rechtswidrig an. In Mainz hatten die Bahntöchter DB Regio und Railion Anträge auf den Erlass von Einstweiligen Verfügungen gestellt. Wie die Direktorin des Arbeitsgerichts, Maria Vonderau, berichtete, hat die zuständige Richterin die DB Regio inzwischen wegen örtlicher Unzuständigkeit an das Arbeitsgericht Frankfurt am Main verwiesen. Das Gericht begründete dies damit, dass die GdL ihren Sitz in der Mainmetropole habe. Mit einer Entscheidung über den verbliebenen Antrag der Bahntochter Railion sei erst in der kommenden Woche zu rechnen.

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