eDreams Odigeo
Opodo-Mutter schafft die Wende

PremiumHohe Verluste, Gewinnwarnungen, Kundenabzocke: Für Anleger wurde die Flugbörse zum Albtraum. Doch seit dem Zusammenschlag mit den drei Vorgängerfirmen geht es aufwärts. Dabei ist der Online-Verkauf von Flugtickets derzeit kein Selbstläufer.

DüsseldorfVor zwei Jahren startete die Flugbörse Opodo gemeinsam mit ihrem spanischen Mutterkonzern eDreams Odigeo an der Börse – und wurde für die Anleger zum Albtraum. Hohe Verluste und Gewinnwarnungen vertrieben die Aktionäre, Meldungen über Kundenabzocke machten die Runde, Anfang 2015 trat Firmengründer Javier Pérez-Temessa de Block von seinem Posten als Vorstandschef zurück. Von dem damaligen Ausgabepreis von 10,25 Euro blieben bis heute kaum zwei Euro übrig.

Sein Amtsnachfolger Dana Philip Dunne sorgt jetzt für eine Überraschung: Erstmals seit dem Zusammenschluss der drei Vorgängerfirmen Opodo, eDreams und Odigeo, die sich 2011 unter der Führung von Großaktionär Permira vereinten, hinterließ der...

 
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