Einbruch im Bahn-Fernverkehr
Nahverkehr hat mehr Fahrgäste befördert

Im ersten Halbjahr sind mehr Fahrgäste mit Bussen und Bahnen gefahren. Insgesamt beförderte der Öffentliche Nahverkehr mehr als 5 Milliarden Passagiere - rund 1,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Fernverkehr mit der Bahn war rückläufig.

HB WIESBANDEN. Der Zuwachs geht allein auf den Nahverkehr zurück; im Fernverkehr mit der Bahn gab es dagegen einen starken Rückgang, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag berichtete.

Fernverkehrszüge der Bahn wurden von Januar bis Juni von 57 Millionen Fahrgästen bestiegen. Das waren 10,1 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2002. Nahverkehrszüge waren dagegen wieder voller. Die Zahl der Fahrgäste im Nahverkehr mit Eisenbahnen stieg um 2,7 Prozent auf 942 Millionen. Auch bei Omnibussen und Straßenbahnen gab es ein Plus. Im Linienverkehr stiegen rund 4 Milliarden Menschen zu, 1,7 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2002. Dagegen waren Busreisen weniger gefragt.

Die Einnahmen im Eisenbahnpersonenverkehr verringerten sich im ersten Halbjahr um 4,2 Prozent auf rund 2,6 Mrd. Euro. Im Linienverkehr erzielten die Busunternehmen mit dem Verkauf von Fahrkarten ein Umsatzplus von 2,3 Prozent auf 2,6 Mrd. Euro. Für die Erhebung wurden Angaben von 70 im Eisenbahnpersonenverkehr tätigen Unternehmen sowie von 2 447 größeren öffentlichen Busunternehmen ausgewertet.

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