Einzelhandel
Insolvenzverfahren über Pohland eröffnet

Mit dem Herrenausstatter Pohland ist eine weitere deutsche Bekleidungskette in die Insolvenz gegangen. Das Amtgericht Köln habe zum 1. Mai das Insolvenzverfahren eröffnet und den Kölner Anwalt Christoph Niering zum Insolvenzverwalter bestellt, teilte Pohland am Montag mit.

HB DÜSSELDORF. Dieser gehe davon aus, dass die Kette nachhaltig saniert und fortgeführt werden könne. Die Lieferanten seien zu einer „konstruktiven Zusammenarbeit“ bereit, unterstrich Niering. Er wolle bis Ende Juni ein Sanierungskonzept vorlegen.

Die 1958 gegründete Modekette mit Sitz in Köln hatte im vergangenen Jahr mit rund 350 Beschäftigten einen Umsatz von 52 Millionen Euro erwirtschaftet. Pohland war 2007 vom Handelskonzern Douglas an die Beteiligungsgesellschaft Aurelius verkauft worden.

Im Einzelhandel haben bereits mehrere Bekleidungsketten Insolvenz angemeldet, darunter die ehemaligen Karstadt-Töchter SinnLeffers und Wehmeyer. SinnLeffers hat nach eigenen Angaben die Sanierung im April abgeschlossen.

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