„Es wurden nur Nuancen geändert“
GDL weist neuen Bahn-Entwurf für Grundlagentarifvertrag zurück

Die Lokführergewerkschaft GDL hat am Montag einen neuen Entwurf der Bahn für einen Grundlagentarifvertrag zurückgewiesen. Sollte es zu keiner Einigung kommen, dorhen schon bald neue Streiks.

HB FRANKFURT/MAIN. „Da muss noch nachgebessert werden“, sagte ein GDL- Sprecher in Frankfurt. Auch der zweite Entwurf, der am Freitag übermittelt worden sei, sei für die GDL nicht akzeptabel, da er die Eigenständigkeit der Gewerkschaft weiter infrage stelle. „Es wurden nur Nuancen geändert“, sagte der Sprecher. Bei einem Sondierungsgespräch soll nun das weitere Vorgehen geklärt werden.

Die Bahn verlangt die Einigung auf das Regelwerk, bevor sie den mit der GDL bereits Ende Januar ausgehandelten Lokführertarifvertrag unterschreiben will. Der Vertrag soll gewährleisten, dass das gesamte Tarifgefüge der Bahn keine Konflikte und Widersprüche enthält. Für diesen Freitag (29.2.) ist die nächste Verhandlungsrunde geplant. Die GDL hat ein Ultimatum bis zum 7. März gestellt. Falls die Tarifeinigung bis dahin nicht unter Dach und Fach ist, droht die Gewerkschaft mit neuen Streiks.

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