Euroshop tritt auf der Stelle
Niedrige Inflation belastet Wachstum

Schon vor Monaten warnte die Deutsche Euroshop ihre Anleger, das Wachstum könne in diesem Quartal aufgrund geringer Inflation deutlich kleiner ausfallen. Das traf auch ein. Doch beim Reingewinn legten die Hamburger zu.
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HamburgDer Shoppingcenter-Investor Deutsche Euroshop wächst weiter nur marginal. Der Umsatz kletterte im zweiten Quartal um 0,7 Prozent auf 50 Millionen Euro, wie das Hamburger Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Zugleich sank der Betriebsgewinn (Ebit) um 1,4 Prozent auf 43,5 Millionen Euro. Analysten hatten hier mit etwas mehr gerechnet. Der Nettogewinn stieg um zwei Prozent auf 24,3 Millionen Euro. Grund waren niedrige Zinsaufwendungen und ein besseres Bewertungsergebnis. Zu Jahresbeginn hatte Euroshop bei Umsatz und Betriebsgewinn bereits kaum zugelegt, den Reingewinn aber kräftig gesteigert.

Das Unternehmen hatte die Anleger angesichts der niedrigen Inflation bereits vor einigen Monaten auf niedrigere Wachstumsraten eingestimmt. Den Ausblick für das laufende Jahr bekräftigte das Management. Demnach soll der Umsatz im laufenden Jahr auf 201 bis 204 (Vorjahr 200,8) Millionen Euro klettern, das Ergebnis vor Zinsen und Steuern bei 177 bis 180 (177,5) Millionen Euro liegen. Im vergangenen Jahr hatte der Kauf der Dresdner Altmarktgalerie dem Unternehmen zu einem Rekordjahr verholfen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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