Fernbus-Anbieter gehackt
Schlammschlacht bei Flixbus

Die Fusion mit Meinfernbus läuft, doch Flixbus hat derzeit andere Sorgen: Das Unternehmen wurde offenbar gehackt, Bustickets konnten tagelang nicht verkauft werden. Ein Ex-Geschäftspartner wurde durchsucht.

DüsseldorfDas führende Fernbusunternehmen Flixbus ist offenbar Opfer eines Hackerangriffs geworden. Wie das Handelsblatt (Donnerstagausgabe) berichtet, geht die Staatsanwaltschaft Hamburg diesem Verdacht nach. In Ermittlungsunterlagen, die dem Handelsblatt vorliegen, heißt es, Flixbus-Daten seien gelöscht, beschädigt oder verändert worden.

Mehrere Tage lang sei die Onlinebuchung der Bustickets nicht möglich gewesen. Es sei ein Schaden von über 100.000 Euro entstanden. Den möglichen Hackerangriff kommentiert Flixbus zurückhaltend. „Zu diesen Ermittlungen können wir uns nicht weitergehend äußern.“

Ins Visier der Fahnder ist Handelsblatt-Recherchen zufolge der Chef der Hamburger Softwarefirma Hreos gerückt. Der Angriff sei von IP-Adressen erfolgt, die zum Tatzeitpunkt seiner Firma zugeordnet waren,...

 
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