First Mail
Deutsche Post könnte Billig-Tochter verkaufen

Mit Dumpingpreisen für Postkarten und Standartbriefe hat die Post-Tochter First Mail das Aufsehen der Wettbewerbshüter erregt. Nun denkt die Deutsche Post über einen Verkauf nach.
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DüsseldorfDie Deutsche Post stellt ihre Billig-Tochter First Mail zur Disposition, die durch die Bundesnetzagentur und mehrere Gerichtsurteile unter Druck geraten ist. „Wir prüfen, ob First Mail weitergeführt werden kann“, sagte ein Sprecher des Bonner Konzerns am Montag. Die Post werde in den kommenden Tagen darüber entscheiden. First Mail beschäftigt noch rund 1.600 Mitarbeiter. 

Die Regulierungsbehörde hatte First Mail Dumping beim Porto vorgeworfen und die Post-Tochter aufgefordert, ihre Preise nach oben hin anzupassen. Das Oberverwaltungsgericht in Münster hatte Mitte November dieses Vorgehen der Bundesnetzagentur gebilligt. 

First Mail arbeitet seit mehr als zehn Jahren als Briefdienstleister und konzentriert sich dabei auf wenige Produkte wie Postkarten oder Standardbriefe, die sie billiger als die Post selbst anbietet. Das Zustellgebiet umfasst Regionen Nordrhein-Westfalens und Berlins.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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