Flixbus wird zum Quasimonopolisten
So erobert man einen Markt

PremiumFlixbus kann man zum erreichten Quasimonopol nur gratulieren – wenn es die Verlierer dem Unternehmen nicht so leicht gemacht hätten. Der Erfolg ist Verheißung und Mahnung zugleich. Ein Kommentar.

DüsseldorfDie Reflexe sitzen. Kaum verabschiedet sich die Deutsche Bahn als letzter ernst zu nehmender Flixbus-Konkurrent, ist das Geschrei groß: Auf rund 90 Prozent Marktanteil kommt der Neuling nun im Busfernverkehr. Wollen wir das? Wo sind Monopolkommission, Kartellamt, Wirtschafts- oder wenigstens Verkehrsminister? Flixbus ist zwar nicht seinen Kunden, aber etlichen Politikern suspekt. Weil die Firma Erfolg hat. Weil sie so unverschämt war, guten Service samt WLAN in den Bussen zu Niedrigstpreisen anzubieten. Weil sie auf diese Weise all ihre Konkurrenten plattgemacht hat: kleine Mitbewerber wie ... ja ... die Multimilliardenkonzerne ADAC, Deutsche Post und eben Bahn AG.

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