Flug- und Bahnticketkombinationen
Germanwings setzt auf die Bahn

Die Billigfluglinie Germanwings zieht nach. 2006 soll wie bei vielen Wettbewerbern eine günstige Kombination aus Flug- und Bahnticket angeboten werden.

HB KÖLN. „Wir sind mit der Bahn in Verhandlungen und streben ein Angebot für ein Flugticket mit Bahnfahrt an“, sagte Germanwings-Chef Joachim Klein in einem dpa-Gespräch in Köln. Germanwings ist eine Tochter von Eurowings, bei der die Lufthansa 49 Prozent hält.

Der Low-Cost-Carrier Hapag-Lloyd Express bietet seit kurzem den Kunden ein Bahnticket für die Anreise zum Abflughafen zu 19 Euro für die einfache Fahrt an. Im ablaufenden Geschäftsjahr hat der Billigflieger nach den Worten Kleins „ein Rekordjahr“ erzielt. Der Umsatz werde voraussichtlich 400 Mill. Euro nach 247 Mill. Euro im Jahr 2004 betragen; im kommenden Jahr sollen es 570 Mill. Euro werden. „Der Gewinn 2005 wird eine „schwarze Null“ ausweisen und liegt damit auf Vorjahresniveau“, sagte Klein. Die Airline erreicht damit nach dem Start vor drei Jahren zum zweiten Mal in Folge schwarze Zahlen.

Bei den Passagierzahlen werde es ein Plus von rund zwei Mill. auf 5,5 Mill. geben. „Für das kommende Jahr erwarten wir erneut einen kräftigen Schub bei den Passagierzahlen auf über 7,5 Mill. Kunden“, sagte Klein. 2008 soll die Flotte von jetzt 22 Maschinen auf 35 Flugzeuge anwachsen. „Dann wollen wir die 10-Millionen-Grenze bei den Passagieren erreichen“, sagte der Germanwings-Chef.

Die Zahl der Beschäftigten stieg 2005 um 160 auf 700 Mitarbeiter. Für das kommende Jahr kündigte Klein einen Arbeitsplatzausbau an.

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