Flughafen Hahn
Ein heikles Verhältnis

PremiumDie Landesregierung in Rheinland-Pfalz beendet beim Verkauf des Flughafens Hahn die Zusammenarbeit mit KPMG. Die Posse um den Airport verdeutlicht das schwierige Geschäft zwischen Beratern und Politik. Ein Kommentar.

Am Ende dürften beide Seiten erleichtert sein: Die zweite Runde im Verkauf des Flughafens Hahn findet ohne KPMG statt. Die rheinland-pfälzische Landesregierung hat sich von dem Beratungsunternehmen getrennt, was angesichts der Posse um den gescheiterten Verkauf an einen ominösen chinesischen Investor zu erwarten war. KMPG will dieses unrühmliche Kapitel ohne weiteren Streit schließen.

Doch man muss Lehren aus dem Fall ziehen, denn er wirft Licht auf ein schwieriges Verhältnis. Für Berater sind Aufträge vom Staat ein wichtiges Geschäft. Für Regierungen wiederum sind sie heikel. Sie brauchen externe Expertise, sehen sich aber stets dem Vorwurf ausgesetzt, mit dem Engagement von Beratern...

 
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