Flughafen Wien-Schwechat
Ausbau aus Klimaschutzgründen gestoppt

Die einen schütteln den Kopf, die anderen jubeln. Ein Urteil zum Verbot des Ausbaus des Flughafens Wien sorgt für Diskussionen. Denn das Gericht hat eine sehr fundamentale, neue Begründung für das „Nein“.

WienDer Schock sitzt tief. „Es ist beispiellos, sich ein Projekt herauszupicken und zu sagen, das ist jetzt verantwortlich für die österreichischen Klimaschutzverpflichtungen“. Flughafen-Vorstand Günther Ofner sieht nach dem Urteil des österreichischen Bundesverwaltungsgerichts die Wachstumschancen des Airports Wien-Schwechat bedroht. Die Richter haben den Bau einer dritten Start- und Landebahn mit dem Hinweis verboten, dass so ein Vorhaben den Ausstoß von Treibhausgasen erhöhen und damit den Klimawandel fördern würde.

Zehn Jahre hat der Flughafen um die 3,7 Kilometer lange Piste gekämpft, er wollte damit seine Kapazität von jetzt 23 Millionen Passagieren pro Jahr auf 37 Millionen im Jahr 2025 steigern können.

 
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