Fluglinien
Air Berlin einigt sich mit Piloten

Das monatelange ringen um einen neuen Tarifabschluss ist beendet: die Air Berlin hat sich mit ihren Piloten geeinigt. Damit sind die rund 1200 Cockpit-Beschäftigten bei der Tochter LTU und dem Mutterkonzern bis zum 31. Dezember 2010 vor Entlassungen geschützt. Aber auch die Piloten sind dem Konzern entgegen gekommen.

HB BERLIN. Die Piloten erklärten sich in dieser Zeit zu einer Nullrunde bei den Vergütungen bereit. Die Piloten bekommen aber mehr Einkommenssicherheit, indem erstmals eine garantierte Mindestzahl der bezahlten Stunden festgeschrieben wurde. Rückwirkend zum 1. Januar sind dies 68, vom 1. Januar 2010 an dann 69 Stunden im Monat. In dem Tarifstreit hatte die Gewerkschaft Cockpit im August zweimal die LTU bestreikt.

Air-Berlin-Vorstand Christoph Debus sprach mit Blick auf die Branchenflaute von einem „sehr verantwortungsvollen Ergebnis“. Cockpit-Verhandlungsführer Ingolf Schumacher sagte der Deutschen Presse-Agentur dpa, der Abschluss bringe den rund 340 Piloten der 2007 hinzugekauften Tochter LTU eine Besitzstandswahrung und sichere auch den Air-Berlin-Kollegen über die Garantiestunden ein höheres Grundeinkommen als bisher. Zur Annahme der Tarifeinigung gibt es noch eine Urabstimmung, bei der 50 Prozent zustimmen müssen.

Die Tarifparteien verständigten sich über den offenen Vertrag für die LTU-Piloten. Das Ergebnis wurde dann für die Air-Berlin-Kollegen übertragen. Deren Copiloten springen demnach nun auch in eine höhere Gehaltsstufe.

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