Gastronomie bleibt ein schwieriges Umfeld
Mövenpick kann Verluste begrenzen

Der Hotel- und Gastronomiekonzern Mövenpick hat den Umsatz im ersten Halbjahr 2004 stabilisieren können und seinen operativen Verlust vor allem durch Kostenkontrolle verringert. Unter dem Strich resultierte ein Verlust von 6,3 Millionen sfr, wie Mövenpick am Mittwoch bekannt gab.

HB ZÜRICH. Im Vorjahr hatte Mövenpick einen Gewinn von 153,9 Millionen sfr verbucht, der jedoch auf den Verkaufserlös der Eiscreme-Sparte an Nestle´ in Höhe von 206 Millionen sfr zurückging. Den operativen Verlust vor Zinsen und Steuern (Ebit) reduzierte Mövenpick auf 3,8 von 16,6 Millionen sfr.

Für das Gesamtjahr bekräftigte der Konzern das Ziel, ein ausgeglichenes Ebit erreichen zu wollen. „Das erscheint aus heutiger Sicht realistisch, auch wenn es ein sportliches Ziel ist“, sagte Mövenpick-Chef Jörg Asshauer auf einer Telefonkonferenz. Er gehe von einer Fortsetzung der langsamen Umsatzverbesserung aus und bekräftigte den im März gegebenen Ausblick eines Umsatzes im Gesamtjahr zwischen 730 und 740 Millionen sfr. Falls nicht, müsse „massiv an der Kostenschraube gedreht werden“. Um die für 2006 anvisierten Umsatz- und Profitziele zu erreichen, müssten die Geschäftsbereiche ohnehin weiteren Einzelmaßnahmen unterzogen werden. Details hierzu nannte Asshauer jedoch nicht.

Der Konzernumsatz verringerte sich von Januar bis Juni auf 329,0 (Vorjahreszeitraum 347,6) Millionen sfr. Werden Neueröffnungen, Schließungen und Devestitionen nicht berücksichtigt, resultierte allerdings ein Umsatzplus von 1,8 Prozent. In Deutschland blieben die Verkäufe in allen Sparten auf niedrigem Niveau, in der Schweiz belebte sich das Geschäft zum Teil.

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