GDL-Lokführerstreik
100 Millionen Euro Schaden – pro Tag

Der Rekordstreik der Lokführer trifft vor allem die deutsche Auto- und Chemiebranche. Experten erwarten, dass der Ausstand für die Wirtschaft „schmerzhaft und teuer“ wird. Was sonst Geld spart, wird nun zum Problem.

DüsseldorfDer Rekordstreik der Lokführergewerkschaft GDL kommt die deutsche Wirtschaft teuer zu stehen: Laut einer Schätzung des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) könnten die Schäden ab dem vierten Streiktag von einstelligen Millionenbeträgen schnell auf über 100 Millionen Euro täglich steigen. Bei durchgängigen Streiks von mehr als drei Tagen seien in der Industrie Produktionsunterbrechungen zu erwarten.

Die IW-Kostenschätzung berücksichtigt, dass etwa 17 Prozent des gesamten Güterverkehrs über die Schiene laufen. Etwa zwei Drittel davon entfallen auf die Deutsche Bahn. Außerdem gehen die Ökonomen davon aus, dass die Bahn etwa ein Drittel ihrer Transporte durch den Einsatz von verbeamteten Lokführern und...

 
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