Premium GDL vs. EVG

Machtkampf zur falschen Zeit

Die Bahn verliert Geschäft. Sie kann sich den Machtkampf der Arbeitnehmervertreter nicht leisten. Die Gewerkschaftsbosse sollten ihre Machtinteressen zugunsten der Zukunftssicherung zurückstellen. Der Leitartikel.
Der Streit mit den Gewerkschaften belastet die ohnehin schon marodierende Geschäftsgrundlage. Quelle: Reuters
Deutsche Bahn

Der Streit mit den Gewerkschaften belastet die ohnehin schon marodierende Geschäftsgrundlage.

(Foto: Reuters)

Bahn-Chef Rüdiger Grube stehen harte Zeiten bevor. Einhundert Stunden Streik, das hieße vier Tage Chaos auf Schienen, selbst wenn nur ein kleiner Teil der 20.000 Lokomotivführer die Arbeit verweigern würde. Es wäre der siebte Streik in sieben Monaten. 156 Stunden haben wir bereits hinter uns. Und wir sind es leid. Grube sicherlich auch. Das Erstaunliche aber ist: Selbst viele Eisenbahner wollen nichts mehr davon hören. Sie sind es, die am Fahrkartenschalter, auf den Bahnsteigen und in den Zügen – so sie denn überhaupt fahren – den Unmut der Kunden ertragen müssen.

Der Autor ist Chefkorrespondent im Ressort Unternehmen & Märkte. Quelle: Frank Beer für Handelsblatt
Dieter Fockenbrock

Der Autor ist Chefkorrespondent im Ressort Unternehmen & Märkte.

(Foto: Frank Beer für Handelsblatt)
 

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