Geplanter Verschleiß
Heute gekauft, morgen aussortiert

Der neuste Fernseher, die neueste Kaffeemaschine und das neuste Smartphone soll es sein. Viele Konsumenten werfen deswegen ihre alten Elektrogeräte voreilig weg – sehr zur Freude der Industrie und des Handels.

Noch nie waren die Bundesbürger elektronisch besser versorgt: Flachbildfernseher, Laptop, Digitalkamera und CD-Player sind in der Mehrzahl der Haushalte genauso Standard wie Waschmaschine und Kühlschrank. Oft sind zwei oder mehr Geräte eines Typs vorhanden. Auf 100 Haushalte kamen 2011 mehr als 160 Mobiltelefone.

Genug? Noch lange nicht.

Vergangenes Jahr verkauften Hersteller und Händler den hiesigen Konsumenten allein mehr als 10 Millionen Fernsehgeräte, 13 Millionen PCs und 22 Millionen Mobiltelefone.

Da liegt die Frage nahe: Verführt die Industrie die Verbraucher systematisch dazu, das Neue zu wollen, obwohl das Alte noch funktioniert? Konstruiert sie womöglich die Geräte so, dass sie schnell kaputtgehen,...

 
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