Geringerer Gewinn im dritten Quartal
Unsicherheiten belasten SAS

Die staatliche skandinavische Fluglinie SAS hat ihre Ergebnisprognose für das laufende Jahr bestätigt. Im dritten Quartal wurde zudem ein geringerer Gewinn vor Steuern im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erwirtschaftet.

HB STOCKHOLM. Die Fluglinie von Schweden, Norwegen und Dänemark erneuerte am Dienstag die Erwartung, im Gesamtjahr mit Verlust abzuschließen. „Die Unsicherheit über die Entwicklung der Rendite wird sich im vierten Quartal fortsetzen“, teilte SAS mit. Für das dritte Quartal wurde ein Vorsteuergewinn von 564 Mill. schwedische Kronen (etwa 63 Mill. €) bekannt gegeben, verglichen mit 640 Mill. Kronen im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz sank auf 14,9 Mrd. Kronen von 16,6 Mrd. Kronen.

Bis zum Ende des kommenden Jahres sollen durch Kürzungen und andere Maßnahmen fast 22 Mrd. Kronen eingespart werden. „Das Restrukturierungsprogramm der SAS-Gruppe, „Turnaround 2004', kommt wie geplant voran, und bis September war die Geschwindigkeit der Umsetzung etwas schneller als geplant“, teilte SAS mit. Am Montag hatte die Fluglinie erklärt, der Sitzladefaktor sei im Zeitraum Januar bis Oktober um 2,2 %punkte auf 64,2 % gesunken. Der Faktor ist ein Maßstab für die Auslastung der Flugzeuge.

Wie andere Fluglinien leidet SAS unter den Folgen der schlechten Weltwirtschaftslage. Zudem haben die Auswirkung der Sars-Epidemie im ersten Halbjahr 2003 und der Irak-Krieg das Geschäft belastet.

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