Gescheiterte Postenbesetzung bei der Bahn
Eine Frage der Führung

PremiumBei der Deutschen Bahn ist die Besetzung von zwei Vorstandsposten geplatzt. Das erneute Scheitern einer wichtigen Personalentscheidung rückt den Aufsichtsrat des Staatskonzerns erneut in ein schlechtes Licht.

Frankfurt, Düsseldorf, BerlinErst scheiterte im Januar die sicher geglaubte Vertragsverlängerung für den damaligen Bahn-Chef Rüdiger Grube, der nach Rangeleien im Aufsichtsrat abtrat. Nun platzte wegen ähnlicher Streitigkeiten die Berufung eines Vorstands für Güterverkehr und Logistik – und damit auch die Besetzung des neuen Vorstandspostens für Technik und IT. Nur 16 Stunden vor dem geplanten Beginn sagte die Deutsche Bahn eine Sondersitzung des Aufsichtsrats ab. Es gebe noch „Abstimmungsbedarf“, so die offizielle Begründung.

Die Absage, so ist aus dem Kontrollgremium nahestehenden Kreisen zu hören, kam überraschend. „Es gab im Findungsausschuss noch bis zum vergangenen Sonntag uneingeschränkte Einigkeit, was die Kandidaten...

 
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