Gespräche um Beteiligung am Flughafen der Millionenstadt Kunming
Fraport lotet drittes Engagement in China aus

Fraport scheint seinen Blick weiter auf China zu richten. Laut Flughafenkreisen ist der Betreiber des Frankfurter Airports als Investor für den Bau eines neuen Flughafens in der Stadt Kunming im Gespräch.

HB SHANGHAI. Außer mit Fraport gebe es auch Gespräche mit den Flughafenbetreibern von Hongkong und Singapur, sagte ein Flughafenmanager in Kunming am Mittwoch. Die Stadt will bis Ende des Jahres über den Bau eines neuen Flughafens entscheiden, der umgerechnet etwa 1,64 Milliarden Euro kosten und 2008 in Betrieb gehen soll.

Kunming ist die Hauptstadt der Provinz Yunnan nahe der Grenzen zu Laos und Vietnam. Die Zwei-Millionen-Einwohner-Stadt hat bislang nur einen klienen Flughafen.

Fraport wollte sich am Mittwoch zunächst nicht zu weiteren Plänen in China äußern. Europas zweitgrößter Flughafenbetreiber hatte kürzlich Interesse an einer Beteiligung am Regionalflughafen in Ningbo im Osten Chinas bestätigt und eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet.

China gilt in der Luftfahrtbranche als einer der größten Wachstumsmärkte für die kommenden Jahre. Bislang gibt es allerdings nur wenige Flughafenbeteiligungen aus dem Ausland, da chinesische Flughäfen als überwiegend uneffizient angesehen werden.

Die chinesische Staatsführung hatte 2003 den Luftfahrtsektor für private Investoren aus dem In- und Ausland geöffnet. Darauf hin hatte Fraport im vorigen Sommer mit dem Flughafen der Handelsmetropole Schanghai ein erstes Gemeinschaftsunternehmen gegründet.

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