Gesundheitsreform lockert Grenzen zwischen ambulanter und stationärer Versorgung
Klinikgruppen umgarnen niedergelassene Ärzte

Die bislang vor allem für die Übernahme von Krankenhäusern mit mindestens 200 Betten bekannte Rhön-Klinikum AG liebt es neuerdings klein. Der börsennotierte Krankenhauskonzern kaufe seit Jahresbeginn Facharztpraxen auf, sagte Vorstandschef Eugen Münch kürzlich vor Journalisten.

FRANKFURT/M. Auf diese Weise will die 30 Einrichtungen zählende Krankenhauskette sicherstellen, dass der Patientenstrom in seine Häuser auch künftig nicht versiegt. Auch seine Wettbewerber Helios und Mediclin setzen darauf, die niedergelassenen Ärzte stärker einzubinden, sei es durch die Übernahme von Arztpraxen oder Kooperationen.

Die Klinikbetreiber reagieren damit auf den durch die Gesundheitsreform drohenden Patientenschwund. Um die Ausgaben der Krankenkassen zu senken, zielt der Gesetzgeber darauf ab, die Liegezeiten zu verkürzen. Das könnte die Kapazitätsauslastung der Kliniken senken. Zudem ermuntert die Reform niedergelassene Ärzte dazu, in die traditionellen Domänen der Krankenhäuser vorzustoßen und zum Beispiel ambulant zu operieren.

Um die Grenzen...

 
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