Gewinn bricht ein - Markt reagiert dennoch positiv
Air France verschärft Sparprogramm

Europas größter Fluggesellschaft Air France-KLM hat im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2008/09 unter den hohen Treibstoffkosten sowie der abflauenden Wirtschaft gelitten und einen deutlichen Gewinneinbruch verzeichnet.

HB PARIS. Hohe Treibstoffkosten und die abflauende Wirtschaft haben bei Europas größter Fluggesellschaft Air France-KLM zu einem Gewinneinbruch geführt. Das Ergebnis sei zudem durch gestiegene Kosten sowie negative Wechselkurseffekte belastet worden, teilte die französisch-niederländische Fluggesellschaft am Dienstag mit. Im ersten Quartal sei das Nettoergebnis um 59 Prozent auf 168 Mill. Euro gefallen. Dennoch lag der Überschuss über den Prognosen der Analysten, die im Schnitt nur von 145 Mill. Euro ausgegangen waren.

Der Umsatz stieg im ersten Quartal um 5,8 Prozent auf 6,29 Mrd. Euro. Die Kraftstoffkosten stiegen zwischen April und Juni um 25 Prozent auf 1,36 (1,09) Mrd. Euro. Der Umsatzzuwachs sei durch einen 3,7-prozentigen Anstieg im Verkehrsaufkommen generiert worden, teilte die Fluggesellschaft weiter mit. Für das Gesamtjahr rechnet das Unternehmen mit Treibstoffkosten von insgesamt 5,86 Mrd. Euro. Trotz des schwierigen Wirtschafts- und Branchenumfelds bestätigte das Unternehmen seinen Ausblick und erwartet für das Gesamtjahr weiterhin einen operativen Gewinn von 1 Mrd. Euro.

"Als Antwort auf das neue wirtschaftliche Umfeld" werde Air France seine Sparprogramm "Challenge 10" erneut verschärfen, hieß es weiter. Im Geschäftsjahr 2008/2009 sollen demnach 620 Mill. Euro und damit 190 Mill. Euro mehr als bisher angekündigt eingespart werden. Alleine im ersten Quartal reduzierte die Airline im Rahmen des "Challenge 10"-Programms ihre Kosten um 114 Mill. Euro.

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