Gute Ertragssituation
Würth vor weiterem Rekordjahr

Würth setzt seinen rasanten Wachstumskurs unvermindert fort. Im ersten Halbjahr steigerte das weltgrößte Handelsunternehmen für Befestigungs- und Montagetechnik den Umsatz um 12,5 Prozent auf 3,9 Mrd. Euro.

mwb STUTTGART. Das Betriebsergebnis stieg überproportional um 15,8 Prozent auf 278 Mill. Euro.

„Die gute Ertragssituation ermöglicht es uns, noch mehr in den Markt und somit in unser zukünftiges Wachstum zu investieren“, sagte der Sprecher der Konzernführung, Robert Friedmann. Würth wächst zwar hauptsächlich organisch, ist aber immer auch auf Suche nach passenden Übernahmen. In diesem Jahr wurden bereits fünf kleinere Unternehmen mit über 60 Mill. Euro Umsatz akquiriert.

Zudem wird die weltweite Expansion kräftig voran getrieben. Unter anderem in Indien, Portugal und Kolumbien wurden neue Niederlassungen gegründet. Vor allem in China, USA und Osteuropa sollen noch in diesem Jahr weitere Stützpunkte folgen. Das Unternehmen verfügt über eine Eigenkapitalquote von fast 50 Prozent. Im Inland investiert Würth derzeit 55 Mill. Euro in eine eigene Solarfabrik. Ab Oktober soll in Schwäbisch Hall die Produktion völlig neuer, lichtempfindlicherer Solarzellen ohne Silizium beginnen. Mit der bislang größten Einzelinvestition will das Unternehmen in ein völlig neues Geschäftsfeld einsteigen.

Würth hielt die bisherige Prognose für 2006 aufrecht und plant eine Umsatzsteigerung um zehn Prozent auf 7,7 Mrd. Euro Umsatz. Friedmann zeigte sich dabei zuversichtlich, im laufenden Jahr ein Rekordergebnis zu erzielen. Im vergangenen Jahr hatte Würth ein Betriebsergebnis von 455 Mill. Euro erreicht.

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