Hapag-Lloyd in Bedrängnis
FBI nimmt Reederei-Treffen hoch

PremiumUS-Ermittlern sind die Allianzen zwischen den Reedereien suspekt, sie vermuten Preisabsprachen. Nun hat das FBI ein Treffen in San Francisco gestürmt – und überreichte eine Vorladung. Auch Hapag-Lloyd muss sich erklären.

DüsseldorfWeder Hapag-Lloyd-Chef Rolf Habben Jansen noch Søren Skou beim Wettbewerber Maersk dürften einen solchen Vorfall in ihrer Karriere jemals erlebt haben. Am Mittwoch vergangener Woche, so wurde jetzt erst bekannt, stürmte die US-Bundespolizei FBI einen Sitzungsraum in San Francisco, wo die beiden mit 18 weiteren Reederei-Chefs konferierten. Den erstaunten Versammlungsteilnehmern überreichten die Ordnungshüter eine Vorladung mit dem Hinweis, das US-Justizministerium ermittle ab sofort gegen sie wegen möglicher Preisabsprachen.

An dem Treffen selbst dürfte es nicht gelegen haben. Im International Council of Containership Operators (ICCO), wegen ihrer Stahlcontainer „Box Club“ genannt, treffen sich die Chefs der 20 weltgrößten Container-Reedereien zweimal...

 
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