Haushaltsgerätehersteller
AEG-Mutter rechnet 2014 mit mehr Nachfrage

Jetzt kann es nur noch besser werden – das meint zumindest die AEG-Mutter Electrolux. Der Haushaltsgerätehersteller glaubt, dass 2014 die Nachfrage in Europa wieder anziehen wird und rechnet mit höherem Umsatz.
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StockholmDie schwedische AEG-Mutter Electrolux rechnet für das kommende Jahr mit einem Aufschwung im rezessionsgeplagten Europa. 2014 werde die Nachfrage wieder anziehen, kündigte der Haushaltsgeräte-Hersteller am Freitag an. „Basierend auf unseren Zahlen und was wir im Markt erleben, scheint Europa die Talsohle erreicht zu haben“, sagte Electrolux-Chef Keith McLoughlin zu Reuters.

Positiv seien die Geschäfte in Deutschland, Skandinavien und Großbritannien. Zuversichtlich gestimmt ist die Nummer zwei der Branche hinter Whirlpool auch für die USA.

In Nord- und Lateinamerika stieg die Nachfrage nach Kühlschranken und anderen Haushaltsgeräten weiter an. Auch für den Rest des Jahres rechne das Unternehmen mit einer anhaltenden Kauflust in den USA und erwarte deshalb einen bis zu sieben Prozent höheren Absatz, so Electrolux. „Für die steigende Nachfrage nach Geräten in Nordamerika ist vor allem der stärkere Immobilienmarkt verantwortlich, und diese Entwicklung wird sich voraussichtlich fortsetzen“, erklärte McLoughlin.

Im zweiten Quartal fiel der Betriebsgewinn von Electrolux um sechs Prozent auf 1,04 Milliarden Schwedische Kronen, umgerechnet 120 Millionen Euro. Der Nettoertrag des Unternehmens ging im zweiten Quartal dieses Jahres um acht Prozent auf 642 Millionen Kronen (rund 74,7 Mio. Euro) zurück. Der Umsatz stagnierte bei 3,2 Milliarden Euro. Die Aktie des Anbieters von Marken wie Frigidaire und Zanussi legte mehr als fünf Prozent zu.

Whirlpool verzeichnete dagegen im zweiten Quartal einen Gewinnsprung und profitierte von Kostensenkungen, die sich positiv auf die Rendite auswirkten. Dank einer höheren Nachfrage stieg der Gewinn des US-Anbieters von Maytag- und KitchenAid-Maschinen auf 198 Millionen von zuvor 113 Millionen Dollar. Der Umsatz legte um fünf Prozent auf 4,75 Milliarden Dollar zu.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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